Karte

Projekt wächst und gedeiht

Fuldaer Delegation überführte Fahrzeug nach Iwano-Frankiwsk 

 
Im Mai 2011 besuchte erneut eine Delegation aus Fulda das Partnerprojekt in der Westukraine. Hier der ausführliche Bericht .

 Wir sehen die Landkarte der Ukraine. Die Stadt Iwano-Frankiwsk ist rot eingezeichnet.

Auch die Caritas in Iwano-Frankiwsk berichtete über den Delegationsbesuch aus Deutschland. Hier der ukrainische Beitrag (in englischer Sprache). 

 
Deutsch-ukrainische Zusammenarbeit  

Caritas Fulda unterstützt Behindertenhilfe der Caritas in Iwano-Frankiwsk

Seit 2009 besteht eine Kooperation zwischen dem Caritasverband für die Diözese Fulda e. V.  und ihrer Schwesterorganisation in der Westukraine. Ziel ist der Aufbau umfassender Hilfsnagebote  für behinderte Menschen und ihre Angehörigen.

In einer  Tagesbetreuung für die jungen geistig behinderten Menschen sehen wir wie sie Handarbeiten verrichten.  Eine Betreuerin fädelt einen Faden ein. Weitere behinderte junge Menschen sitzen am Tisch. Vor jedem liegt ein Stück Stoff, das bestickt werden soll.   
Während der Tagesbetreuung

Bei einer ersten Exkursion ließen sich Fuldaer Vertreter in Iwano-Frankiwsk zeigen, wie weit bereits das Rehabilitationszentrum für junge behinderte Menschen entwickelt worden ist, und welche Projekte und Hilfsangebote die Caritas noch für Bedürftige in der Region am Rande der Karpaten bereit hält.

Mit dem Aufbau der Behindertenhilfe betrat die Caritas der ukrainischen Griechisch-Katholischen Kirche von Ivano-Frankiwsk völliges Neuland, denn behinderte Menschen waren bis vor gar nicht allzu langer Zeit weitgehend "unsichtbar" in der Ukraine. Die meisten Familien behielten die jungen behinderten Menschen zu Hause. Es fehlte ohnehin an Angeboten für sinnvolle Alltagsgestaltung, für Rehabilitation und vor allem auch für adäquate Arbeit.

Was entsteht: Perspektiven für ein erfülltes Leben

Wir sind in einer Wohngruppe. Vier behinderte Menschen sitzen auf einem Sofa. Zwei von ihnen schauen uns an. Über dem Sofa sind Bilder aufgehängt. Im Hintergrund ist eine offenstehende Tür zu sehen.  
In der Wohngruppe

Nun hat das junge Team der Caritas in Iwano-Frankiwsk schon viel bewegt. Unter Caritasdirektor Pfarrer-Mitrat Wolodymyr Tschomij  und Geschäftsführerin Natalia Kozakevych ist das  „Zentrum für Freizeitgestaltung und soziale Adaption von geistig behidnerten Jugendlichen und jungen Erwachsenen“ bereits gewachsen und mit Leben erfüllt. Fünf Lernwerkstätten und eine Musikwerkstatt wurden geschaffen. So gibt es die Bereiche „Papier“, „Glasperlen“ sowie die „Näh- und Garnwerkstatt“ – hier entstehen vor allem Kunst und Accessoires. Im Aufbau sind eine Computerklasse und die Holzwerkstatt. 
Über die Arbeitsangebote hinaus finden Rehabilitation und therapeutische Begleitung statt: unter anderem im Rahmen der Musikwerkstatt sowie durch Sport und Gymnastik. Die Integration der Menschen mit Behinderung soll durch Freizeitangebote wie Ausflüge und  Lebenshilfe für den Alltag (Einkaufen etc.) gefördert werden.

Spenden für die Partnerschaft zwischen Fulda und Iwano-Frankiwsk

Die Caritas im Bistum Fulda hilft der Caritas in Iwano-Frankiwsk durch Übernahme eines Teils der anfallenden Personalkosten, um die behinderten Menschen zu betreuen. Darüberhinaus leitet die Caritas gerne Spenden für dieses Hilfsprojekt weiter, die unter dem

Stichwort „Ukraine“ auf das
Spendenkonto des Caritasverbandes für die Diözese Fulda,
Kto-Nr. 220 bei der
Sparkasse Fulda,
BLZ 530 501 80

Oder spenden Sie hier bequem online
Auf Wunsch wird für jede Spende eine Spendenquittung erteilt.

Die Caritas Iwano-Frankiwsk ist im Internet zu finden - die Seiten sind teilweise englischsprachig.