Fulda (cif). Noch laufen die Sommerferien, aber die ersten Heimkehrer gibt es bereits. Mit im Gepäck sind dann oft noch ein paar übrig gebliebene Münzen und Scheine in der Fremdwährung des Urlaubslandes: Türkische Lira, schwedische Kronen, US-Dollar oder polnische Zloty.
Ob golden, silbern oder in Bronze – alle Münzen und auch die Scheine in jeglicher Währung sind willkommene Beiträge zur Caritas-Hilfe.C. Scharf/Caritas FD
Eine besonders glänzende Münze wandert dann vielleicht in die Erinnerungsschachtel, ansonsten sind diese Fremdmünzen für den Einzelnen eher unnütz; sie fristen meist für die Zukunft ein Schattendasein in irgendeiner alten Geldbörse oder in der Schublade. Ein Zurücktausch an der Bank ist meist nicht möglich.
Für die Caritas jedoch können diese Münzen und Scheine unterschiedlichster Währungen in der Summe ein echter zusätzlicher Hilfsposten sein, denn als Wohlfahrtsverband darf sie das Fremdgeld - übrigens auch die Altwährungen der Länder, die auf Euro umgestellt haben, also etwa D-Mark, Niederländische Gulden und französische Francs - umtauschen. In der Caritas-Zentrale in der Fuldaer Wilhelmstraße am Dom, in den regionalen Geschäftsstellen, aber auch in vielen Einrichtungen, in Pfarrgemeindezentren und in Kindertagesstätten, stehen daher für diese Sammlung unter dem Motto "Kleine Münze - große Hilfe" Sammelboxen bereit. Hier kann man die Münzen und Scheine los werden und damit Gutes bewirken. Etwa einmal jährlich werden die gesammelten Fremdgelder von der Caritas komplett in Euro umgetauscht.
Der Erlös aus der Aktion fließt dann der karitativen Arbeit zu - zur einen Hälfte für kleine Projekte direkt bei den sammelnden Einrichtungen, wo die Fremdwährungsspende abgegeben wurde. Die andere Hälfte geht an die Ukraine-Hilfe des Diözesan-Caritasverbandes: Die Fuldaer helfen dem Schwesterverband in Iwano-Frankiwsk beim Ausbau wichtiger Unterstützungsangebote für Menschen mit Behinderung und vor allem der Selbsthilfestrukturen für die Betroffenen und ihrer Familien.
Wo im Bistum Fulda die Sammelboxen der Caritas für die Fremdwährungen im Einzelnen stehen, erfahren Interessierte beim
Caritas-Referat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel. 0661 / 2428-161
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