Hilfe und Beratung

Flüchtlingshilfe

Flüchtlingshilfe der Caritas im Bistum Fulda

Die Kriege, kriegerische Auseinandersetzungen, terroristischen Anschlägen, Barbareien und Perspektivlosigkeiten in Ländern Afrikas (Eritrea u.a.), des Westbalkan und Asiens, (Syrien, Afghanistan u.a.)  lassen Menschen nach Europa und vornehmlich Deutschland flüchten. Die Flüchtlingsströme sind der Lackmustest für die Asylgesetzgebung und ein funktionierendes Asylverfahren auf europäischer und nationaler Ebene. Eine fehlende Verständigung in der Asylpolitik auf europäischer Ebene und die Bewältigung der steigenden Aufnahmequoten in Deutschland stellen Länder und Kommunen vor große Herausforderungen. Die Caritas im Bistum Fulda als Partner der Kommunen leistet ganz unterschiedliche Hilfen vor Ort und führt Projekte zur Integration durch.

Die Flüchtlingshilfe im Bistum Fulda wird getragen vom Diözesan-Caritasverband Fulda und den Regional-Caritasverbänden Kassel, Fulda, Hanau und Marburg sowie der Pastoral im Generalvikariat und den Pfarrgemeinden. Dabei kommt es zu Aufgabenteilungen.

Die Regional-Caritasverbände sind zuständig für die soziale Betreuung und Beratung der Flüchtlinge in den Gemeinschaftsunterkünften vor Ort. Die Arbeit in den Gemeinschaftsunterkünften wird in großartiger Weise von Ehrenamtlichen unterstützt. Die Arbeit mit Ehrenamtlichen erfordert Koordinierung und Qualifizierung.

Der Diözesan-Caritasverband konzentriert diözesanweit seine Anstrengungen auf die Qualifizierung von Ehrenamtlichen, deren Schulung und Begleitung sowie auf die Finanzierung von Sprachkursen, die Bereitstellung von Dolmetscherhilfen, auf Beihilfekosten im Rahmen der Familienzusammenführungen sowie die Bereitstellung von Informations- und Orientierungshilfen für Ehrenamtliche und Flüchtlinge.

Der Diözesan-Caritasverband führt auch die notwendigen Fortbildungen für die hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Regional-Caritasverbänden durch. Schließlich koordiniert er die Hilfen und erstellt eine Gesamtübersicht über alle Maßnahmen, Initiativen und Projekte der Caritas und Pastoral im Bistum.

Die Maßnahmen, die 2015 durchgeführt wurden, werden auch im Jahr 2016 fortgesetzt; aufgrund der gestiegenen Flüchtlingszahlen sind auch weitere Steigerungen in der Hilfeerbringung und ein höherer Einsatz von Ressourcen als gegenüber 2015 erforderlich.