Aussiedler unterwegs

Migration und Flucht

Allgemeines über Migranten, Flüchtlinge und Aussiedler

Die Caritas sah es von Beginn als eine ihrer Hauptaufgaben an, sich um "Fremde" zu kümmern.

Zu Zeiten des Wirtschaftsaufschwungs in den 50er Jahren waren dies zum Beispiel ausländische Arbeitnehmer, die in Deutschland gebraucht wurden.

Allzu schnell vergessen ist in Zeiten steigender Arbeitslosigkeit, dass diese Menschen einen erheblichen Beitrag zu dem Wohlstand, in dem wir heute leben, geleistet haben und leisten.

Zusätzliche Aufgaben entstanden durch die Aufnahme von Asylbewerbern und Flüchtlingen, welche vor politischer, ethnischer oder religiöser Verfolgung, vor Kriegen, dem Mangel an Grundfreiheiten, vor Naturkatastrophen und Wirtschaftskrisen zu uns flohen.

Bei uns leben heute Flüchtlinge mit unterschiedlichem rechtlichen Status. Zum Teil befinden sie sich im Asylverfahren oder wurden als asylberechtigt anerkannt, andere werden in Deutschland geduldet oder leben auch "illegal" hier. Mit Ausnahme der anerkannten Asylsuchenden erhalten diese Menschen keinerlei Integrationshilfen. Sie dürfen nicht arbeiten und ihre Hilfe zum Lebensunterhalt, wie auch ihre medizinische Versorgung ist im Vergleich zum Bundessozialhilfegesetz eingeschränkt.

Schließlich kommen seit einigen Jahren viele deutschstämmige Aussiedler aus Osteuropa zu uns.
So unterschiedlich die Beweggründe sind, welche diese Menschen dazu veranlassen, zu uns zu kommen, so unterschiedlich sind auch die Menschen selbst und ihre Probleme. Ziel der Caritas ist es, diesen Menschen verschiedenster Nationalitäten bzw. Kulturen eine, ihrer individuellen Lebenssituation angemessene Hilfe zu geben. Wichtig ist dabei, die Integration zu fördern, mit der Aussicht einer gleichberechtigten Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.