Fulda (cif). "In einem Wohlfahrtsverband wie unserer Caritas im Bistum Fulda - mit so vielen Mitarbeitenden und so vielen begleiteten Menschen - müssen wir natürlich die nötigen Vorkehrungen treffen, um auf Notsituationen vorbereitet zu sein", erläutert in einer Stellungnahme Diözesan-Caritasdirektor Dr. Markus Juch. "Dementsprechend schauen wir natürlich auf die Entwicklung mit dem Corona-Virus, um rechtzeitig handeln zu können, falls die Krankheit doch auch in unserer Region viele Menschen erfasst, und in Folge dessen das öffentliche Leben beeinträchtigt wird. Alle Maßnahmen sind zunächst rein prophylaktisch; für irgendeine Art von Panik gibt es keinerlei Grund!"
Geschäftsstelle in der Wilhelmstr. 2, 36037 FuldaDr. Christian Scharf
Für den Fall der Fälle hat die Caritas im Bistum Fulda ein Pandemie-Handbuch, das gegebenenfalls alles Relevante regelt. Zuletzt wurde dieses im Winter 2008/2009 wegen eines neuartigen Grippe-Virus angewendet. Besonders geregelt sind dann zum Beispiel die Entscheidungswege, die Arbeitsabläufe, aber auch so profane Dinge wie Vorhaltung von Desinfektionsmitteln oder die Besuchsordnungen in den Einrichtungen.
"Momentan sind wir in Wartehaltung", erläutert die Leiterin Zentrales Personalwesen, Silvia Feuerstein. "Durch ein Rundschreiben des Caritas-Vorstandes wurden jedoch bereits alle Mitarbeitenden informiert, welche Anweisungen - etwa Hygieneregelungen, Verhalten im Verdachtsfall auf eine Erkrankung usw. - ab sofort zu beachten sind. Außerdem passen wir unser Pandemie-Handbuch an das aktuelle Szenario sowie an der Veränderungen und Erkenntnisse der vergangenen Jahre an".
"Wir werden nun täglich die aktuelle Entwicklung betrachten und daran unsere weiteren Entscheidungen orientieren", betont Caritasdirektor Juch. "Ich bin aber zuversichtlich, dass unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die nötige Professionalität haben, um mit der Situation - wie auch immer sie sich weiter entwickelt - stets in der nötigen Gelassenheit umzugehen. Oberstes Maxim aus Sicht der Verbandsspitze ist dabei die Aufrechterhaltung aller Hilfsangebote für die Menschen mit Unterstützungsbedarf".