Wiesbaden (cif). Bei der jüngsten Landesdirektorenkonferenz der Hessen-Caritas in Frankfurt stand die Vorbereitung der so genannten Sozialpolitischen Gespräche mit den einzelnen Fraktionen im Landtag ganz besonders im Vordergrund, denn diesem Austausch komme im Wahljahr natürlich eine ganz besondere Bedeutung zu, wie der Vorsitzende der Hessen-Caritas, der Fuldaer Diözesan-Critasdirektor Dr. Markus Juch, betonte. In Abstimmung mit den Themenschwerpunkten der Liga der freien Wohlfahrtspflege in Hessen legte die Hessen-Caritas für ihre Gesprächsrunden mit den Landespolitikern folgende thematische Schwerpunkte fest: Bezahlbarer Wohnraum in Anlehnung an das Caritas Jahresthema Jeder Mensch braucht ein Zuhause", Unbegleitete Minderjährige Ausländer (UMA) sowie Katholische Krankenhäuser und Notfallversorgung. Die zuständigen Geschäftsführer der involvierten Caritas-Landesarbeitsgruppen, Daniela Manke (Fulda), Stefan Wink (Mainz) und Hubert Connemann (Limburg) präsentierten dem Plenum die bereits erarbeiten Forderungen der Hessen-Caritas zu diesen Themenschwerpunkten. Anschließend fand ein reger Austausch mit den Direktorinnen und Direktoren bzw. Geschäftsführerinnen und Geschäftsführern der örtlichen Caritasverbände statt, deren Vorschläge und Wünsche von den zuständigen Referenten für die Gesprächsagenda aufgenommen wurden.
Unser Pressefoto (Hessen-Caritas) entstand im Rahmen der Sitzung und zeigt die Mitglieder der Landesdirektorenkonferenz mit dem Hessen-Caritas-Vorstandsvorsitzenden Markus Juch (7. v. li). Thomas Becker vom Deutschen Caritasverband steht links außen. Hessen-Caritas
In Hinblick auf das neue Gremium der Landesdirektoren-konferenz wurden von Vorstandsmitglied Nicola Adick die Änderungen in der Ordnung der Hessen-Caritas erläutert. Im Rahmen einer Abstimmung wurde schließlich der Beschluss gefasst, dass diese neue Ordnung für die Hessen-Caritas unmittelbar Gültigkeit erlangt. Demnach löst die Landesdirektorenkonferenz ab sofort die bisherige Vollversammlung der Hessen-Caritas ab, wobei in dem neuen Gremium die von den Diözesan-Caritasverbänden entsandten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht nur beratend tätig sondern auch stimmberechtigt sind. Ebenso stimmberechtigt sind auch alle Direktoren / Direktorinnen, Vorstände sowie Geschäftsführer / Geschäftsführerinnen der örtlichen Caritasverbände.
Zum Abschluss der Sitzung in Frankfurt hielt Dr. Thomas Becker vom Deutschen Caritasverband einen Vortrag "Auf dem Weg zu einer digitalen Agenda der Caritas", mit dem er schwungvoll und innovativ eine engagierte Diskussion zu diesem Thema "Digitalisierung" unter den hessischen Spitzenvertretern der Caritas auslöste.