Engagement und Spenden

Freiwilligendienste

Bundesfreiwilligendienst (BFD) und Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ)

bfd_logo                                        bdkj 

Die Caritas im Bistum Fulda bietet in ganz unterschiedlichen Arbeitsfeldern die Möglichkeit, Freiwilligendienst zu leisten und so die Soziale Arbeit sowie Tätigkeiten in Pflege und Betreuung kennen zu lernen. Möglich ist diese Form des Engagements auf Zeit zum Beispiel in der Altenhilfe, im Bereich der Behindertenhilfe und Psychiatrie sowie in der Kinder- und Jugendhilfe.

gruppe liegend

Hier gibt es im Folgenden kurze Informationen zu den wesentlichen Fragen. Wer sich ausführlicher informieren will: Die Freiwilligendienste im Bistum Fulda haben auch einen eigenen Internetauftritt.


Rahmenbedingungen BFD

BFD - wie oft und wie lange? Wie werde ich eingesetzt?

 

Als BFD-ler haben Sie eine 39 Stunden-Woche, der Vertrag kann eine Laufzeit von sechs bis 18 Monaten haben. Sie haben bei einem Einsatz von zwölf Monaten 24 Tage Urlaubsanspruch und 25 Tage für die Bildungsseminare.

Die Buchstaben BFD sind groß in grauer Farbe neben 2 gelben Symbolen geschrieben. Die 2 Symbole zeigen 2 sich anfassende Menschen. Sie gehen in die gleiche Richtung und lassen Schatten hinter sich fal

Interessierte ab 27 Jahren können den Freiwilligendienst in Teilzeit mit mindestens 20 Wochenstunden absolvieren. Bei Teilzeit wird dann selbstverständlich auch die Teilnahme an den Schulungen individuell abgesprochen, um zum Beispiel familiäre Verpflichtungen zu berücksichtigen.

Die Einsatzstellen sprechen mit den Freiwilligen die Einsatzbereiche und Aufgabenfelder ab und vereinbaren mit ihnen eventuell, ob Wochenenddienste oder andere Aufteilungen der Wochenarbeitszeit in Frage kommen.

Rahmenbedingungen FSJ

FSJ – wie läuft das?

 

Das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) wird über den Bund der Deutschen katholischen Jugend (BDKJ) vermittelt. Als Jugendbildungsträger ist der BDKJ anerkannter Träger des FSJ und für die Vermittlung im Bistum Fulda zuständig. Das FSJ ist offen für junge Männer und Frauen im Alter zwischen 16 und 27 Jahren. Der Einsatz dauert in der Regel ein Jahr, mindestens aber sechs Monate.

 

Wo bewerben?

Wo kann ich mich bewerben?

 

Über alle Einsatzstellen im Bistum Fulda erhalten Interessierte Auskunft bei der Geschäftsstelle für Freiwilligendienste. Aber auch hier im Internet kann man sich einen ersten Überblick verschaffen. Hat man sich für ein Caritas-Arbeitsfeld entschieden, können sich Interessierte direkt an die im Internetauftritt gennannten Kontaktpersonen (meist Einrichtungsleiter) wenden und einen Bewerbungstermin oder vielleicht auch einen "Schnuppertag" zum Kennenlernen der Einrichtung vereinbaren.

Bei Rückfragen oder Beratungsbedarf ist die Geschäftsstelle gerne bereit, bei der Auswahl eines geeigneten Tätigkeitsfeldes behilflich zu sein. Die Geschäftsstelle regelt auch die Vertragsangelegenheiten und organisiert die den Freiwilligendienst begleitenden Seminartage.

 


Wozu Freiwilligendienst?

Was habe ich vom Freiwilligendienst?

 

Der BFD gibt die Möglichkeit, sich sozial in der Gesellschaft zu engagieren und im Gegenzug persönlichen Gewinn an Wissen und Orientierung zu erhalten. Das soll auf verschiedene Weise geschehen:

  • Die Einsatzstellen der Caritas sind beauftragt, die Freiwilligen gut in die Tätigkeitsfelder einzuarbeiten und ihnen im Rahmen des Einsatzes Unterstützung und Fachwissen zukommen zu lassen. Die Dienstgeber achten darauf, dass die Freiwilligen nicht als Ersatz für das reguläre Personal herhalten müssen. Freiwillige sollen eigene, sinnvolle Aufgaben erhalten, mit denen zusätzlich die Bedingungen der  in den sozialen Einrichtungen betreuten Menschen verbessert werden. 
  • Die Geschäftsstelle für den Freiwilligendienst im Bistum Fulda organisiert Seminareinheiten, in denen die Freiwilligen Austausch, Begleitung, persönliche Unterstützung, politische und soziale Bildung erhalten. Mit diesem Begleitprogramm sollen die Freiwilligen die Möglichkeit haben, die Freiwilligendienstzeit zur persönlichen (Weiter-)Entwicklung und zur Fortbildung zu nutzen, andere Perspektiven einzunehmen und neue Impulse zu erhalten.

Die finanziellen Leistungen sind gesetzlich geregelt:

 

  • Die Freiwilligen erhalten monatlich 270 Euro Taschengeld.
  • Die Verpflegung wird als Pauschale in Höhe von 150 Euro ausgezahlt.
  • Die Sozialversicherungsleistungen werden vollständig übernommen, im Gegensatz zur Arbeitslosigkeit können die Freiwilligen dadurch Rentenansprüche erlangen.