Zusammenarbeit

Deutsch-ukrainisch

Caritas Fulda unterstützt Behindertenhilfe der Caritas in Iwano-Frankiwsk

Bei einer ersten Exkursion ließen sich Fuldaer Vertreter in Iwano-Frankiwsk zeigen, wie weit bereits das Rehabilitationszentrum für junge behinderte Menschen entwickelt worden ist, und welche Projekte und Hilfsangebote die Caritas noch für Bedürftige in der Region am Rande der Karpaten bereit hält.

In einer Tagesbetreuung für die jungen geistig behinderten Menschen sehen wir wie sie Handarbeiten verrichten. Eine Betreuerin fädelt einen Faden ein. Weitere behinderte junge Menschen sitzen am TischWährend der TagesbetreuungDr. Christian Scharf

Mit dem Aufbau der Behindertenhilfe betrat die Caritas der ukrainischen Griechisch-Katholischen Kirche von Ivano-Frankiwsk völliges Neuland, denn behinderte Menschen waren bis vor gar nicht allzu langer Zeit weitgehend "unsichtbar" in der Ukraine. Die meisten Familien behielten die jungen behinderten Menschen zu Hause. Es fehlte ohnehin an Angeboten für sinnvolle Alltagsgestaltung, für Rehabilitation und vor allem auch für adäquate Arbeit. 

Was entsteht: Perspektiven für ein erfülltes Leben

 

Wir sind in einer Wohngruppe. Vier behinderte Menschen sitzen auf einem Sofa. Zwei von ihnen schauen uns an. Über dem Sofa sind Bilder aufgehängt. Im Hintergrund ist eine offenstehende Tür zu sehen.In der WohngruppeDr. Christian Scharf

Nun hat das junge Team der Caritas in Iwano-Frankiwsk schon viel bewegt. Unter Caritasdirektor Pfarrer-Mitrat Wolodymyr Tschomij  und Geschäftsführerin Natalia Kozakevych ist das  "Zentrum für Freizeitgestaltung und soziale Adaption von geistig behinderten Jugendlichen und jungen Erwachsenen" bereits gewachsen und mit Leben erfüllt. Fünf Lernwerkstätten und eine Musikwerkstatt wurden geschaffen. So gibt es die Bereiche "Papier", "Glasperlen" sowie die "Näh- und Garnwerkstatt" - hier entstehen vor allem Kunst und Accessoires. Im Aufbau sind eine Computerklasse und die Holzwerkstatt.  

Über die Arbeitsangebote hinaus finden Rehabilitation und therapeutische Begleitung statt: unter anderem im Rahmen der Musikwerkstatt sowie durch Sport und Gymnastik. Die Integration der Menschen mit Behinderung soll durch Freizeitangebote wie Ausflüge und  Lebenshilfe für den Alltag (Einkaufen etc.) gefördert werden.

Spenden für die Partnerschaft zwischen Fulda und Iwano-Frankiwsk

Die Caritas im Bistum Fulda hilft der Caritas in Iwano-Frankiwsk durch Übernahme eines Teils der anfallenden Personalkosten, um die behinderten Menschen zu betreuen. Darüberhinaus leitet die Caritas gerne Spenden für dieses Hilfsprojekt weiter, die unter dem

Stichwort "Ukraine" auf das
Spendenkonto des Caritasverbandes für die Diözese Fulda,

Kto-Nr. 220 bei der
Sparkasse Fulda,
BLZ   530 501 80

IBAN DE64 5305 0180 0000 0002 20
BIC   HELADEF1FDS

Oder spenden Sie bequem online .

Auf Wunsch wird für jede Spende eine Spendenquittung erteilt.

Die Caritas Iwano-Frankiwsk ist im Internet zu finden - die Seiten sind teilweise englischsprachig.